"All Quiet on the Western Front" / "Im Westen nichts Neues" - a true classic!

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(War Cemetery near Ypres, Flanders)

I've just finished reading this book for the first time. It has been on my "bucket list of books" for a long time and my interest was piqued again when it was mentioned in a BBC dramatisation of the early life of country vet James Herriot. What a good book! Told from the perspective of young private Paul Bäumer, whose teacher persuades a whole class to volunteer when war breaks out, it gets under the skin of a lost generation of young men, destroyed by the First World War, whether they survived it or not. The book was published in the German original in 1929 and became an immediate bestseller. But only ten years later, they were marching again. I've read it in the German original, so I don't know how good the English translation is, but the grit and poetry of the language in the German version is deeply affecting.

Here is an excerpt from the last few pages (courtesy of Google Books preview: http://bit.ly/ySYE1w)
"I have been given fourteen days' rest because I swallowed a bit of gas. I sit all day in a little garden in the sunshine. There will soon be an armistice, I believe in it too, now. Then we shall go home.
My thoughts stop there and I can't push them on any further. What attracts me so strongly and awaits me are raw feelings - lust for life, desire for home, the blood itself, the intoxication of escaping. But these aren't' exactly goals.
If we had come back in 1916 we could have unleashed a storm out of the pain and intensity of our experience. If we go back now we shall be weary, broken-down, burnt-out, rootless and devoid of hope. We shall no longer be able to cope."

A few days later, on one of the last days of the war, private Bäumer is killed. The daily German war report for the day states that all was quiet on the Western front. "… his face looked so composed, as if he were nearly content that it had ended like this."

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("In Flanders Fields" Museum, Ypres)

Gerade habe ich dieses Buch fertig gelesen. Es ist schon lange auf meiner "Muss ich irgendwann mal lesen" Liste und mein Interesse wurde wieder neu geweckt durch eine Erwähnung in der BBC Verfilmung über den jungen James Herriot ("Der Doktor und das liebe Vieh"). Der Erzähler ist der junge Paul Bäumer. Seine ganze Abiturklasse wird vom Sportlehrer überredet sich freiwillig zu melden als der erste Weltkrieg ausbricht. Es geht unter die Haut wie eine ganze Generation junger Männer durch den Krieg zerstört wird, egal ob sie ihn überleben oder nicht. Das Buch wurde im deutschen Original 1929 veröffentlicht und wurde sofort zum Bestseller. Aber nur zehn Jahre später marschierten die Deutschen wieder. Die Sprache ist kernig, authentisch und poetisch zugleich - anrührend.

Hier sind die letzten Absätze: 
"Es kann nicht sein, daß es fort ist, das Weiche, das unser Blut unruhig machte, das Ungewisse, Bestürzende, Kommende, die tausend Gesichter der Zukunft, die Melodie aus Träumen und Büchern, das Rauschen und die Ahnung der Frauen, es kann nicht sein, daß es untergegangen ist in Trommelfeuer, Verzweiflung und Mannschaftsbordells.
Die Bäume hier leuchten bunt und golden, die Beeren der Ebereschen stehen rot im Laub, Landstraßen laufen weiß auf den Horizont zu, und die Kantinen summen wie Bienenstöcke von Friedensgerüchten.
Ich stehe auf.
Ich bin sehr ruhig. Mögen die Monate und Jahre kommen, sie nehmen mir nichts mehr, sie können mir nichts mehr nehmen. Ich bin so allein und so ohne Erwartung, daß ich ihnen entgegensehen kann ohne Furcht. Das Leben, das mich durch diese Jahre trug, ist noch in meinen Händen und Augen. Ob ich es überwunde habe, weiß ich nicht. Aber so lange es da ist, wird es sich seinen Weg suchen, mag dieses, das in mir "Ich" sagt, wollen oder nicht.

Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, daß der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.
Er war vornübergesunken und lag wie schlafend an der Erde. Als man ihn umdrehte, sah man, daß er sich nicht lange gequält haben konnte; sein Gesicht hatte einen so gefaßten Ausdruck, als wäre er beinahe zufrieden damit, daß es so gekommen war."

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("In Flanders Fields" Museum, Ypres)